Die CDU bringt zur nächsten Sitzung des Stadtbezirksbeirates Cotta am 8. Januar 2026 einen Antrag ein, der ein aktuelles und vielfach an uns herangetragenes Problem im Stadtteil aufgreift: die Errichtung zahlreicher Fahrradbügel auf der Warthaer Straße.
In kurzer Zeit wurden dort ohne erkennbare Vorankündigung zahlreiche Fahrradbügel installiert – teils unmittelbar vor Ladengeschäften. Aus Gesprächen mit Gewerbetreibenden, Anwohnerinnen und Anwohnern sowie aus Rückmeldungen im Stadtbezirkbeirat wurde deutlich, dass weder die Betroffenen vor Ort noch der Stadtbezirksbeirat selbst ausreichend in Planung und Umsetzung eingebunden waren.
Die CDU im Stadtbezirksbeirat Cotta reagiert darauf mit einem klaren Antrag: Die Stadtverwaltung soll darlegen, wie und wann der Stadtbezirksbeirat beteiligt wurde, ob eine Beteiligung der Betroffenen stattgefunden hat und ob die Anordnung und Anzahl der Fahrradbügel verkehrsrechtlich, städtebaulich und funktional sinnvoll ist. Zudem soll geprüft werden, ob in einzelnen Abschnitten ein Rückbau oder eine Verlagerung der Fahrradbügel möglich ist – insbesondere dort, wo Lieferzonen und Anlieferverkehre erheblich beeinträchtigt werden.
Gerade für den örtlichen Einzelhandel haben sich spürbare Probleme ergeben: Lieferverkehre sind erschwert oder nur noch unter Verstoß gegen geltende Verkehrsregeln möglich. Dies beeinträchtigt nicht nur die wirtschaftliche Tätigkeit der Betriebe, sondern auch die Funktionsfähigkeit des gesamten Straßenraums.
Dabei ist klar: Die CDU steht zum Ausbau des Radverkehrs. Gleichzeitig setzen wir uns für eine ausgewogene Nutzung des öffentlichen Raums ein, die alle Verkehrsarten berücksichtigt und auf transparente Verfahren sowie frühzeitige Beteiligung setzt. Gute Verkehrspolitik entsteht nicht über die Köpfe der Menschen hinweg, sondern im Dialog.
Mit dem Antrag macht die CDU im Dresdner Westen deutlich: Probleme im Stadtteil werden ernst genommen, früh erkannt und konsequent in die politischen Gremien eingebracht. Ziel ist eine praktikable Lösung, die Radverkehr, Gewerbe, Anwohner und Lieferverkehr gleichermaßen berücksichtigt.